
Die Nachrichtenagentur AFP berichtet unter Berufung auf einen Krankenhausmitarbeiter, 30 Menschen seien getötet und mehr als 40 verletzt worden. Wer für den Angriff in der Stadt Nyala verantwortlich ist, blieb zunächst unklar. Nyala wird von der RSF-Miliz kontrolliert. Diese beschuldigte das sudanesische Militär. Die Armee bestätigte Luftangriffe auf Nyala. Sie hätten aber militärischen Zielen gegolten.
Im Sudan herrscht seit mehr als drei Jahren Bürgerkrieg. In dem Konflikt stehen sich die Armee von Militärherrscher al-Burhan und die RSF-Miliz seines ehemaligen Stellvertreters Daglo gegenüber. Zehntausende Menschen wurden bereits getötet, mehr als elf Millionen sind auf der Flucht.
Diese Nachricht wurde am 17.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
