
Die geleakten E-Mails könnten wichtige zusätzliche Erkenntnisse liefern und das Gesamtbild ergänzen, das sich aus den bisherigen Belegen ergebe, sagte Wegge der "Augsburger Allgemeinen". Sie fordert schon länger ein Verbotsverfahren gegen die AfD. Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Linken, Bünger, meinte, die Mails bestätigten, was man schon lange wisse. Für einen Verbotsantrag lägen genug Belege auf dem Tisch, sagte sie der Zeitung.
Nach Angaben der AfD waren bei einem Angriff auf einen Dienstleister Daten von mehreren E-Mail-Konten kopiert worden. Betroffen seien nur wenige Postfächer, die meisten seien seit Jahren nicht genutzt worden, hieß es. Laut der "Bild"-Zeitung soll es sich um mehr als 420.000 E-Mails handeln.
Diese Nachricht wurde am 22.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
