
Fünf Kandidaten aus dem liberalen und konservativen Lager erzielten im ersten Wahlgang eine absolute Mehrheit. Über die Vergabe der übrigen Sitze wird in Stichwahlen kommende Woche entschieden. Medienangaben zufolge steht aber bereits fest, dass die Opposition in der zweiten Kammer die Oberhand behält. Die Kammer bildet somit weiter ein Gegengewicht zu dem von den rechten Regierungsparteien dominierten Abgeordnetenhaus und dem rechtspopulistischen Ministerpräsidenten Babis. Der tschechische Senat kann Gesetzesänderungen verzögern und Verfassungsänderungen verhindern.
Alle zwei Jahre wird ein Drittel der insgesamt 81 Sitze im Senat neu gewählt.
Diese Nachricht wurde am 10.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
