
Die SPD-Landesspitze teilte mit, zwischen der eigenen Partei und der AfD gebe es grundlegende politische und normative Gegensätze. Grünen-Spitzenkandidatin Sziborra-Seidlitz sagte, es sei absurd anzunehmen, dass man mit der rechtsextremen AfD Gespräche über die Zukunft des Landes führen werde. Die Linke erklärte, mit einer Partei, die Menschen nach Herkunft, vermeintlicher Zugehörigkeit und Überzeugung aussortiere, habe man keine Gesprächsbasis. Auch eine CDU-Sprecherin teilte mit, man werde das Gesprächsangebot nicht annehmen.
Der BSW-Landesvorstand in Sachsen-Anhalt betonte dagegen, man sei grundsätzlich bereit, mit allen Parteien zu sprechen. Das BSW habe die Einladung der AfD erhalten und werde noch heute darüber beraten. Die AfD hatte die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt mit 43,8 Prozent der Stimmen klar gewonnen. Die Partei verpasste aber eine absolute Mehrheit.
Diese Nachricht wurde am 09.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
