
Der von der Welthungerhilfe und zwei Partnerorganisationen veröffentlichte Welthunger-Index stieg im Vergleich zum Referenzjahr 2018 von 17,6 auf 18,1 Punkte. Damit hat sich die Hungersituation weltweit erstmals in den letzten 25 Jahren wieder verschlechtert. In 32 Ländern nahm der Hunger seit 2018 zu, in 20 weiteren gab es kaum Fortschritte. Afrika südlich der Sahara weist den höchsten Indexwert aller Weltregionen auf.
Während einige Länder deutliche Fortschritte erzielen, verschärfen Konflikte, Vertreibung und Wetterextreme die Not andernorts. Zugleich steht immer weniger Geld für humanitäre Hilfe zur Verfügung.
Diese Nachricht wurde am 14.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
