Landwirtschaft
Agrarminister einigen sich auf neue Dünge-Regelung

Die Agrarminister der Länder haben sich auf neue Dünge-Regeln verständigt.

    Ein Traktorgespann ist beim Ausbringen von Dünger im aufgeweichten Boden auf einem Feld steckengeblieben.
    Beim Düngen sollen künftig regionale Vorgaben gelten. (dpa / picture alliance / Jens Büttner)
    Bei ihrem Treffen in Würzburg einigten sie sich darauf, dass beim Düngen künftig regionale Vorgaben gelten sollen. Wegfallen sollen außerdem die sogenannten Roten Gebiete. In diesen Zonen mit hoher Nitratbelastung durfte bisher nur eingeschränkt gedüngt werden. Die nordrhein-westfälische Landwirtschaftsministerin Gorißen, erklärte, das neue Düngerecht berücksichtige die unterschiedlichen Bedingungen vor Ort und werde dadurch für Landwirte praxistauglicher. Wasserversorger und Naturschutzverbände befürchten dagegen eine Aufweichung des Gewässerschutzes und mehr Bürokratie.
    Die Neugestaltung der Düngeregeln war durch ein Urteil des Bundesverwaltungsgerichts nötig geworden. Geklagt hatte unter anderem der bayerische Bauernverband.
    Diese Nachricht wurde am 26.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.