Europol
Aktion gegen Menschenhandel in Europa - 100 mutmaßliche Täter festgenommen

Im Rahmen einer Aktionswoche gegen Menschenhandel und Arbeitsausbeutung haben Ermittler fast 250 mutmaßliche Opfer ausfindig gemacht.

    Blick auf das Gebäude der EU-Polizeibehörde Europol in Den Haag.
    Es gab eine europaweite Aktion gegen Menschenhandel und Arbeitsausbeutung. (Jerry Lampen/anp/dpa)
    Zudem nahmen sie rund 100 mutmaßliche Täter fest, wie die Europäische Kommission mitteilte. Zahlreiche neue Ermittlungen im Zusammenhang mit Menschenhandel, illegaler Beschäftigung und Prostitution seien eingeleitet worden.
    In Deutschland identifizierten die Behörden laut EU-Kommission 63 Opfer in der Gastronomie und in Nagelstudios und deckten Fälle von Unterbezahlung, illegaler Beschäftigung und eingeschränkter Freiheit auf. Die meisten Opfer kamen aus Vietnam, China, Indien und den Philippinen.
    Neben der zentralen Polizeibehörde Europol und der Europäischen Arbeitsbehörde waren an den Ermittlungen Behörden aus 34 Ländern beteiligt.
    Diese Nachricht wurde am 23.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.