
Landesweit seien es etwa 1.800 gewesen, teilte das Innenministerium mit. Mehr als 500 Polizisten und Feuerwehrleute wurden demnach bei Auseinandersetzungen mit gewalttätigen Gruppen verletzt. Das Ausmaß der durch Gewalt und Plünderungen verursachten Schäden sei noch nicht absehbar, hieß es weiter.
Auch in anderen französischen Städten kam es zu gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und der Polizei. Maskierte Jugendliche setzten Autos in Brand und plünderten Geschäfte. In der Stadt Limoges ging das mehr als 140 Jahre alte Rathaus in Flammen auf. Landesweit gab es nach einer neuen Bilanz etwa 1.800 Festnahmen.
Unter anderem die sogenannte Gelbwesten-Bewegung sowie Schüler und Studierende hatten zu einem landesweiten Protesttag gegen hohe Lebenshaltungskosten und Missstände im Bildungssystem aufgerufen.
Diese Nachricht wurde am 18.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
