
Merkel nahm die undotierte Auszeichnung gestern Abend in Augsburg bei einem Festakt entgegen. Gewürdigt wurden damit ihre Haltung und ihr Einsatz für den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Unter den rund 400 Gästen waren auch Augsburgs Bischof Meier und der frühere Bundesfinanzminister Waigel (CSU).
Der Name des Preises geht auf die heilige Elisabeth von Thüringen (1207-1231) zurück, die Menschen in Not half. Sie ist die Schutzpatronin des katholischen Caritas-Verbandes. Die Auszeichnung besteht aus einer Urkunde und einer Elisabeth-Figur.
In ihren Dankesrede würdigte Merkel die Arbeit der Caritas. Dabei hob sie auch die erste Enzyklika von Papst Leo XIV. hervor, "Magnifica humanitas". Der Papst habe ein wegweisendes und mutmachendes Werk geschrieben. Der Mensch müsse in der Hand behalten, was er zum Wohle des Menschen gestalten könne, betonte Merkel.
Diese Nachricht wurde am 26.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
