Berlin
Angst vor Hamas-Sympathisant: Eralp beruft sich Sicherheitsbehörden

Die Berliner Linke-Wahlsiegerin Eralp beruft sich bei ihrer Bemerkung über Angst vor Äußerungen zu einem Hamas-Sympathisanten auf einen Austausch mit Sicherheitsbehörden.

    Elif Eralp, Fraktionsvorsitzende Die Linke im Abgeordnetenhaus gibt ein Statement vor Medienvertretern ab.
    Elif Eralp hat Stellung zum "Spiegel"-Bericht genommen (picture alliance / dpa / Katrin Luxenburger)
    In einem auf Instagram verbreiteten Video sagte Eralp, dass sie deren Rat ernst nehme und ihre Worte genau abwäge. Seit der Wahl zum Abgeordnetenhaus gebe es gegen sie zahlreiche Bedrohungen. Sie bekräftigte, sie wolle sich konsequent für die Sicherheit in der Hauptstadt einsetzen. Das Magazin "Der Spiegel" hatte berichtet, dass Eralp Sorgen um die Sicherheit ihrer Familie geäußert habe, falls sie sich explizit zu einem bekannten Hamas-Sympathisanten äußere. Das Dokument war offenbar versehentlich an die Redaktion geschickt worden.
    Vor allem aus der CDU wurden daraufhin Forderungen laut, dass SPD und Grüne von ihren Koalitionsgesprächen mit der Linken abrücken sollten.
    Diese Nachricht wurde am 30.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.