Berlin
Angst vor Hamas-Sympathisant: SPD-Frakionschef Krach nimmt Eralp in Schutz

Der Berliner SPD-Vorsitzende Krach hat die Linken-Spitzenkandidatin Eralp nach ihren Äußerungen zu einem Hamas-Sympathisanten in Schutz genommen.

    Elif Eralp, Fraktionsvorsitzende Die Linke im Abgeordnetenhaus gibt ein Statement vor Medienvertretern ab.
    Elif Eralp hat Stellung zum "Spiegel"-Bericht genommen (picture alliance / dpa / Katrin Luxenburger)
    Krach sagte im Deutschlandfunk, man müsse die Sorge um ihre Sicherheit und die ihrer Familie ernst nehmen und auch darüber reden, wie Politiker besser geschützt werden könnten. Krach betonte, Eralp habe sich klar zum Kampf gegen organisierte Kriminalität und Antisemitismus in Berlin bekannt. Dazu gebe es auch einen Sondierungsbeschluss von Linken, Grünen und SPD. Zugleich sagte Krach, es bereite ihm Sorge, dass Eralp Personen nicht beim Namen nennen wolle, die aber auf einer Wahlparty der Linken auftauchten.
    Das Magazin "Der Spiegel" hatte unter Berufung auf vertrauliche Anmerkungen zu einem Interview berichtet, Eralp sehe die Sicherheit ihrer Familie in Gefahr, wenn sie sich zu einem bekannten Hamas-Sympathisanten äußere. Vor allem aus der CDU wurden daraufhin Forderungen laut, dass SPD und Grüne von den geplanten Koalitionsgesprächen mit der Linken abrücken sollten.
    Diese Nachricht wurde am 30.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.