Künstliche Intelligenz
Anthropic-Chef warnt vor UNO-Sicherheitsrat vor KI-Gefahren

Vertreter der US-Technologiebranche haben erneut vor den Gefahren durch Künstliche Intelligenz gewarnt - diesmal vor dem UNO-Sicherheitsrat.

    Eine Fontomontage zeigt einen futuristischen Roboter mit einem visualisierten Gehirn, der die Verschmelzung von menschlicher Intelligenz und künstlicher Technologie symbolisiert
    KI-Forscher und -Entwickler warnen davor, dass künstliche Intelligenz sich schon bald verselbständigen und gegen den Menschen richten könnte. (Imago / Bihlmayerfotografie / Michael Bihlmayer)
    Anthropic-Chef Amodei sagte vor dem Gremium in New York, wenn KI schlecht ‌verwaltet werde, ⁠könne sie ein Risiko für die gesamte Menschheit darstellen. Neben Amodei sprachen OpenAI-Chef Altman und der Mitbegründer von Hugging Face, Delangue. Altman forderte eine internationale Zusammenarbeit. Die wichtigsten Entscheidungen dürften nicht allein von Laboren in San Francisco getroffen, sondern müssten durch demokratische Prozesse gestaltet werden.
    Regierungen weltweit setzen sich mit der Frage einer Aufsicht ⁠über die sich rasant entwickelnden KI-Systeme auseinander. Die USA und ⁠China als dominierende Akteure sind sich uneins ‌darüber, ob die Technologie eingeschränkt oder weitgehend den Marktkräften überlassen werden sollte.
    UNO-Generalsekretär Guterres drängt seit langem auf eine globale Regulierung der Künstlichen Intelligenz.
    Diese Nachricht wurde am 23.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.