
Dies bestätigte sein Anwalt. Der 38-Jährige starb demnach nach längerem Koma in einem Krankenhaus. Vorangegangen war ein Suizidversuch. Das Verfahren gegen ihn war im vergangenen Monat bereits vom Prozess gegen andere Angeklagte abgetrennt worden. Das Oberlandesgericht Dresden entschied damals, dass er nicht verhandlungs- und reisefähig sei.
Der Mann war der Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung sowie der gefährlichen und schweren Körperverletzung angeklagt. Er und mehrere Mittäter sollen zwischen 2018 und 2020 in Sachsen und Thüringen mutmaßliche rechtsextreme Personen angegriffen haben. Einige Beschuldigte wurden bereits zu Haftstrafen verurteilt.
Warnhinweis: Berichte über Suizid können beunruhigend oder verstörend wirken. Wir berichten deshalb nur in Ausnahmefällen darüber. Wenn Sie sich durch das Thema emotional belastet fühlen, nehmen Sie bitte Hilfe in Anspruch. Kostenfreie Hilfe zu jeder Zeit bietet zum Beispiel die Telefonseelsorge - unter 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222 oder im Internet. Weitere Hilfsangebote finden Sie hier.
Diese Nachricht wurde am 26.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
