
Diese führe weg von der Zwei-Staaten-Lösung, die letztlich aber kommen müsse, sagte Klein dem "Kölner Stadt-Anzeiger". In diesem Zusammenhang kritisierte er eine oftmals lasche Behandlung von Siedlergewalt gegen palästinensische Familien im Westjordanland. Diese müsse vielmehr von der israelischen Justiz ganz klar verfolgt werden. Israel hält das Westjordanland seit 1967 besetzt. Dort leben rund drei Millionen Palästinenser und über 500.000 israelische Siedler, deren Siedlungen nach internationalem Recht als illegal gelten.
Unter Ministerpräsident Netanjahu wurde der Siedlungsbau noch einmal vorangetrieben. Derweil gehen extremistische Siedler immer wieder mit Gewalt gegen palästinensische Bewohner vor.
Diese Nachricht wurde am 23.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
