
Brand sagte im Deutschlandfunk, der Umgang mit Minderheiten zeige, wie es um eine Demokratie bestellt sei. Die Diskriminierung von Sinti und Roma nehme zu. Auf der einen Seite stünden Fälle, bei denen Minderheiten bewusst zur Zielscheibe gemacht würden. Auf der anderen Seite gebe es aber auch diejenigen, die nachlässig Stereotype weiterverbreiteten. Der heutige Tag des Gedenkens an den nationalsozialistischen Völkermord an den Sinti und Roma sei auch ein politisches Bekenntnis, betonte Brand. Deutschland trage eine historische Verantwortung.
Der CDU-Politiker nimmt heute als Vertreter der Bundesregierung an der internationalen Gedenkveranstaltung im früheren NS-Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau teil. Dort wurden allein in der Nacht vom 2. auf den 3. August 1944 rund 4.300 Sinti und Roma von der SS getötet. Insgesamt ermordeten die Nationalsozialisten zwischen 1933 und 1945 bis zu 500.000 Menschen der Bevölkerungsgruppe.
Diese Nachricht wurde am 02.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
