
Das Land habe nicht nachgewiesen, dass die vorläufige Anwendung des Abkommens der EU mit Brasilien, Argentinien, Paraguay und Uruguay einen schweren Schaden verursachen könnte, teilte der EuGH in Luxemburg mit.
Die polnische Regierung monierte, es fehlten in dem Vertrag gleichwertige Erzeugungsstandards. Dies stelle ein Risiko für die Gesundheit von Mensch und Tier sowie die Umwelt in der EU dar. Zudem warnte Warschau vor dem Import landwirtschaftlicher Erzeugnisse, die mit in der EU verbotenen Chemikalien angebaut werden.
Die Europäische Union hatte nach jahrelangen Verhandlungen im Januar eine Einigung mit den Mercosur-Staaten erzielt. Das Abkommen schafft die meisten Zölle auf beiden Seiten ab. Es trat im Mai vorläufig in Kraft, weil die vollständige Ratifizierung auf europäischer Seite noch aussteht.
Diese Nachricht wurde am 30.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
