
Ein Sprecher der gemeinnützigen Organisation "Death Penalty Information Center" sagte, der Vorfall sei das Schlimmste, was man je gesehen habe und unterscheide sich von jeder anderen fehlgeschlagenen Hinrichtung der modernen Zeit. Die deutsche Generalsekretärin der Menschenrechtsorganisation Amnesty International, Duchrow, meinte, der Fall zeige, dass es keine humane Hinrichtungsmethode gebe. Die Anwälte der 50-jährigen Deliquentin warfen den Behörden vor, die im Vorfeld der Hinrichtung vorgebrachten Bedenken nicht ernst genommen zu haben.
Trotz zweier Giftspritzen hatte die Frau überlebt und wurde in ein Krankenhaus gebracht. Über ihren momentanen Zustand ist nichts bekannt. Der Gouverneur von Tennessee hat die für dieses Jahr geplanten Hinrichtungen ausgesetzt und eine unabhängige Untersuchung angeordnet.
Diese Nachricht wurde am 01.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
