Versorgung gesichert
Apothekerverbände: Keine Gefahr von Engpässen bei Antibiotika und Grippemitteln

Die Bundesvereinigung der Apothekerverbände sieht zu Beginn der kalten Jahreszeit keine Engpässe bei Antibiotika und Grippemitteln.

    Eine Packung Antibiotika (M) und diverse andere Medikamente liegen auf einem Tisch in einer Apotheke.
    Bei Grippemitteln und Antibiotika drohen vorerst keine Engpässe. (picture alliance / dpa / dpa-Zentralbild / Monika Skolimowska)
    Präsident Preis sagte der "Neuen Osnabrücker Zeitung", gerade bei saisonalen Arzneimitteln - darunter auch Fiebersäfte - könne man Entwarnung geben. Hier sei die Versorgung gesichert.
    Dessen ungeachtet gibt es aber in Deutschland weiterhin Engpässe bei mehr als 540 Präparaten. Das geht aus der aktuellen Auflistung des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte hervor. Der Präsident des Apothekerverbandes betonte angesichts der Zahlen, jede Apotheke müsse wöchentlich etwa 20 Arbeitsstunden investieren, um Alternativen für nicht lieferbare Präparate zu finden, um Rücksprache mit Ärzten zu halten und Patienten zu beraten. Der Verband rät, die eigene Hausapotheke vor dem Winter rechtzeitig zu überprüfen.
    Diese Nachricht wurde am 16.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.