
Weiter hieß es, man bekräftige die ”Unterstützung und Wertschätzung” für den Chef des Weltverbandes. Der UAFA gehören 22 nationale Verbände aus den Kontinentalverbänden aus Asien (AFC) und Afrika (CAf) an. Dazu zählen unter anderem auch der ehemalige WM-Gastgeber Katar (2022) und der künftige Saudi-Arabien (2034). Zu der teils finanzstarken Region pflegt Infantino traditionell gute Beziehungen. Zuletzt hatte der FIFA-Chef im September mit einem Schreiben an die 211 Mitgliedsverbände für einen offenen Dialog über mögliche Reformen geworben und damit offenkundig versucht, die Stimmung zu seinen Gunsten wieder zu drehen. Zugleich stellte er den Verbänden weitere Gelder aus FIFA-Reserven in Aussicht.
Bislang noch kein Gegenkandidat
Infantino war unter anderem nach einem Vorstoß zur Vermarktung der WM-Rechte durch externe Investoren im Sommer erheblich unter Druck geraten. Auch der Führungsstil des 56 Jahre alten Chefs des Weltverbandes wird kritisiert. Im März kommenden Jahres steht die Wahl zum FIFA-Präsidenten an. Infantino strebt eine weitere Amtszeit an. Allerdings hat sich inzwischen vor allem in Europa sowie Nord- und Mittelamerika eine starke Opposition gebildet. Einen Gegenkandidaten für die Wahl haben die Verbände indes bislang nicht benannt.
Diese Nachricht wurde am 02.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
