Wirtschaft
Arbeitgeberverband Gesamtmetall spricht von größter Krise der Nachkriegszeit

Der Arbeitgeberverband Gesamtmetall hat die gegenwärtige Wirtschaftskrise als größte seit dem 2.Weltkrieg bezeichnet.

    Ein Schild an der Zentrale des Arbeitgeberverbandes "Gesamtmetall" in Berlin
    Ein Schild an der Zentrale des Arbeitgeberverbandes "Gesamtmetall" in Berlin (picture alliance / Wolfram Steinberg / Wolfram Steinberg)
    Allein bei den Unternehmen seines Verbandes seien in den vergangenen Jahren rund 340.000 Arbeitsplätze abgebaut worden, sagte Hauptgeschäftsführer Zander im Deutschlandfunk. Und ein Ende sei noch nicht absehbar. Die Wirtschaft in Deutschland sei in einer tiefen Strukturkrise. Zudem gebe es einen globalen Wandel in Produkten und Märkten. Hinzukomme die geopolitische Lage. Zander warf der Politik vor, zu wenig gemacht zu haben, um für gute Wirtschaftsbedingungen zu sorgen. So seien die Sozialabgaben und nach wie vor die Energiepreise viel zu hoch in Deutschland. Der Standort sei nicht mehr wettbewerbsfähig, klagte Zander.
    Diese Nachricht wurde am 17.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.