
Berücksichtigt werden die voraussichtlichen Einnahmen von Bund, Ländern und Kommunen bis zum Jahr 2031. Die Ergebnisse der Schätzung bilden auch eine Grundlage für den Bundeshaushalt. Erwartet wird, dass die Steuereinnahmen angesichts verbesserter Wachstumsaussichten etwas höher ausfallen als noch im Frühjahr angenommen.
Bundeskanzler Merz hatte in Aussicht gestellt, zusätzliche Mittel dafür zu nutzen, die Stromsteuer für Unternehmen und Privatleute auf das europäische Minimum zu senken. Haushaltspolitiker der SPD warnten dagegen vor zu hohen Erwartungen.
Der Arbeitskreis Steuerschätzung kommt jeweils im Frühjahr und im Herbst zusammen, diesmal in Saarbrücken. Dem Gremium gehören Experten von Bund, Ländern und Kommunen an sowie der Bundesbank und des Sachverständigenrats für die wirtschaftliche Entwicklung.
Diese Nachricht wurde am 22.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
