
Wie das UNO-Entwicklungsprogramm mitteilte, sind weltweit etwa 1,2 Milliarden Menschen von akuter Armut betroffen. Das sind 51,5 Millionen Menschen mehr als im Jahr zuvor. UNDP-Chef De Croo sagte, hinter diesen Zahlen stünden Menschen, die mit sich gegenseitig verstärkenden Notlagen konfrontiert seien. Dazu gehörten Hunger, verpasste Schulbildung und Mangel an sauberem Wasser oder Strom. Zugleich heißt es aber in dem Bericht, dass die höhere Zahl der Menschen in Armut maßgeblich auf einen Anstieg der Bevölkerung zurückzuführen sei.
Zudem gebe es positive Entwicklungen. Den Angaben zufolge konnten 33 der untersuchten Länder den Anteil ihrer Bevölkerung, der in Armut lebt, in den vergangenen 15 Jahren mehr als halbieren.
Der Armutsindex umfasst Indikatoren wie den Mangel an angemessenem Wohnraum, sanitären Einrichtungen, Strom, Brennstoff zum Kochen, Nahrungsmitteln und Bildung.
Diese Nachricht wurde am 12.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
