
Sie sagte in Berlin, das Thema müsse aus der Tabuzone geholt werden. Bis heute herrsche vor allem Schweigen. Frauen würden im Laufe des Lebens darauf trainiert, sich für ihren Körper zu schämen oder ihn zu optimieren.
Ataman führte weiter aus, zu einer Nationalen Wechseljahre-Strategie gehörten entsprechende Handlungsempfehlungen für Arbeitsplätze. Dazu könnten beispielsweise flexible Arbeitszeiten, Ruheräume, Pausen sowie betriebsärztliche Beratungen zählen. Nötig sei es zudem, Wechseljahre und Menopause im Medizinstudium und in der gynäkologischen Facharztausbildung ausreichend zu verankern.
Laut Antidiskriminierungsbeauftragte befinden sich etwa elf Millionen Frauen in Deutschland in den Wechseljahren. Jede Dritte berichte von starken beruflichen Belastungen.
Diese Nachricht wurde am 13.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
