G20-Gruppe
Atlanta: Außenminister beraten weiter über Konflikte und Wirtschaftspolitik

In Atlanta im US-Bundesstaat Georgia wird heute das zweitägige Treffen der G20-Außenminister fortgesetzt.

    Das G20-Außenministertreffen in Georgia unter dem Vorsitz von US-Außenminister Rubio (hinten M) .
    Das G20-Außenministertreffen in Georgia (picture alliance / dpa / Michael Kappeler)
    Dabei dürften vor allem die russische Invasion in der Ukraine sowie der Krieg im Iran im Mittelpunkt stehen. Beide Konflikte stellen eine Belastung für die Weltwirtschaft dar. Zum Auftakt des Treffens hatte US-Außenminister Rubio seine Amtskollegen aufgerufen, gemeinsam für Stabilität und Wohlstand einzutreten. Wirtschaftliche und geopolitische Krisen bedrohten den globalen Handel, die Versorgung mit Energie und Lebensmitteln sowie die freie Schifffahrt, sagte Rubio.
    Die Teilnahme des russischen Außenministers Lawrow an dem Treffen sorgt für Kritik. Kanadas Außenministerin Anand blieb der Eröffnungssitzung fern, offiziell aus Termingründen. Ein traditionelles G20-Gruppenfoto wird es nicht geben, weil sich europäische Teilnehmer geweigert hatten, auf dem Foto neben dem russischen Außenminister Lawrow zu stehen.
    Diese Nachricht wurde am 31.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.