
Er schrieb in einer Mitteilung an die Beschäftigten, der Audi-Produktionsvorstand und er seien gebeten worden, die Investitionspläne vorzustellen. Döllner betonte, im Interesse des Unternehmens gehandelt zu haben. Er nehme aber ernst, dass der Rahmen der Ankündigung als politisches Signal wahrgenommen worden sei. Man stehe zu den Werten des Unternehmens, trage aber ebenso Verantwortung für die wirtschaftliche Zukunft von Audi.
VW-Konzernbetriebsratschefin Cavallo warf Döllner vor, sich zur Marionette in Trumps Propaganda-Show gemacht zu haben. Die IG-Metall-Vorsitzende Benner bezeichnete das Verhalten als unwürdig. Der niedersächsische Ministerpräsident Lies von der SPD erklärte, Wahlkampfveranstaltungen seien nicht der richtige Ort für die Ankündigung von Investitionen.
Döllner war am Wochenende mit Trump aufgetreten und hatte den Bau eines Audi-Werks im US-Bundesstaat Georgia angekündigt.
Diese Nachricht wurde am 26.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
