
Die Wohnungen sollen im sogenannten E1-Gebiet zwischen Ost-Jerusalem und der Siedlung Maale Adumim entstehen. Eine Bebauung dort würde das Westjordanland faktisch in einen nördlichen und einen südlichen Teil trennen.
Damit würde die Schaffung eines zusammenhängenden Territoriums für einen künftigen palästinensischen Staat erschwert oder gar unmöglich gemacht.
Damit würde die Schaffung eines zusammenhängenden Territoriums für einen künftigen palästinensischen Staat erschwert oder gar unmöglich gemacht.
Die Baupläne werden international scharf kritisiert. Die Bundesregierung rief die israelische Regierung auf, von dem Vorhaben Abstand zu nehmen. Das Auswärtige Amt erklärte, der Siedlungsbau verstoße gegen das Völkerrecht und gefährde die Perspektive einer Zwei-Staaten-Lösung. Leidtragende wäre in erster Linie die palästinensische Bevölkerung.
Diese Nachricht wurde am 19.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
