Hessens Innenminister Poseck erklärte, in Frankfurt am Main seien mehr als 100 Polizisten verletzt worden, einer davon schwer. Es habe Plünderungen, beschädigte Geschäfte und Festnahmen gegeben. Der CDU-Politiker sprach von 1.500 gewaltbereiten Störern, die - wie er es fomulierte - überwiegend aus einem migrantischen Milieu stammten. Poseck machte zudem Linksextremisten für Angriffe auf Polizisten mit Pyrotechnik, Steinen und Flaschen verantwortlich.
In Köln wurden nach Angaben der Polizei 23 Beamte verletzt und mehrere Verdächtige in Gewahrsam genommen. Randalierende Personengruppen von Jugendlichen und jungen Männern seien durch die Innenstadt gezogen, hieß es. Vermummte hätten mit Glasflaschen, Steinen und Knallkörpern auf Einsatzkräfte geworfen, die wiederum Wasserwerfer einsetzten.
Vorausgegangen waren in zahlreichen Städten weitgehend friedliche Jugendproteste. Die Organisatoren von "GenZ" hatten ausdrücklich zu Gewaltfreiheit aufgerufen. Aus mehreren Städten berichteten Reporter aber, dass sich Extremisten und Randalierer gezielt unter die friedlichen Demonstranten gemischt hätten.
Diese Nachricht wurde am 01.11.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
