Kulturfabrik in Hamburg
Dreijährige Kampnagel-Sanierung mit Bagger-Performance gestartet

In Hamburg hat die Generalsanierung der Kulturfabrik Kampnagel mit einer Bagger-Performance begonnen. Bei dem symbolischen "Spatenstich" ließ der Hamburger Musiktheaterregisseur Daniel Dominguez Teruel den Bagger mit einer schwarz-weißen Start-Ziel-Fahne "tanzen".

    Ein Bagger schwenkt eine Schwarz-weiß karierte Zielflagge während einer künstlerischen Intervention von Daniel Dominguez Teruel auf der Piazza am Kampnagel anlässlich des Spatenstiches zur Sanierung und Erweiterung von Kampnagel.
    Ein Bagger schwenkt eine Start-Ziel-Flagge während der künstlerischen Performance zum Sanierungsbeginn. (picture alliance / dpa / Georg Wendt)
    Die ehemalige Maschinenfabrik Kampnagel wird seit 1982 als Veranstaltungsort genutzt. Seitdem hat sie sich zu einer der weltweit ersten Adressen für Tanz, Theater und Performance sowie zu einem führenden Produktionsort der freien Künste entwickelt. 
    Das Sanierungskonzept ist auf drei Jahre angelegt und beinhaltet eine Erweiterung der Räumlichkeiten um 50 Prozent. Es stammt vom französischen Architektur-Büro Lacaton & Vassal. Sie sind bekannt für einen nachhaltigen Umgang mit Bestandsbauten und haben bereits unter anderem das Palais de Tokyo in Paris saniert. Die Kosten belaufen sich auf 168 Millionen Euro, von denen 60 Millionen aus dem Bundeshaushalt stammen.
    Diese Nachricht wurde am 01.11.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.