
Nach Angaben der Bahn-Tochtergesellschaft DB InfraGO sollen 2027 Einnahmen in Höhe von 7,5 Milliarden Euro erzielt werden.
Die Trassenpreise sind eine Art Schienenmaut für Bahnunternehmen. Wer das Netz nutzt, muss eine Gebühr zahlen. Die DB InfraGo finanziert damit unter anderem den Betrieb, die Instandhaltung und Investitionen ins Netz. Die Kosten für den Regionalverkehr waren in Deutschland bislang gedeckelt. Der Europäische Gerichtshof erklärte diese Regelung im März für unrechtmäßig. Höheren Gebühren könnten nun Auswirkungen auf das Angebot für Fahrgäste im Regionalverkehr haben. Schon jetzt sehen sich die Betreiber-Unternehmen mit stark steigenden Kosten konfrontiert.
Diese Nachricht wurde am 05.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
