
Wie das Leverkusener Unternehmen bekanntgab, soll in New Albany im US-Bundesstaat Ohio ein neues Werk mit rund 600 Arbeitsplätzen entstehen. Dort soll die Herstellung von pharmazeutischen Wirkstoffen und Fertig-Arzneimitteln an einem Standort vereint werden.
2018 habe die Bayer AG noch rund 20 Prozent des weltweiten Pharmaumsatzes in den USA erwirtschaftet, heißt es in der Mitteilung, inzwischen seien es 35 Prozent. Der Konzern hat in den vergangenen fünf Jahren mehr als sieben Milliarden Dollar in Pharma-Forschung und -Entwicklung sowie Produktion in den USA investiert.
In den USA sind Medikamente zum Teil fast dreimal so teuer wie in anderen Industrieländern. Präsident Trump verlangt von den Pharmakonzernen, die Preise zu senken. Zugleich forderte er andere Länder auf, ihre Medikamentenpreise anzuheben.
Diese Nachricht wurde am 03.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
