Westjordanland
Behördenangaben: Mehr als 3.000 Palästinenser bei israelischem Militäreinsatz aus Hebron vertrieben

Bei dem israelischen Militäreinsatz in Hebron im Westjordanland sind nach palästinensischen Angaben bislang mehr als 3.000 Menschen aus ihren Häusern vertrieben worden.

    Kisten und ein Mopeds liegen umgekippt auf einer verlassenen Straße in Hebron.
    Mehr als 3.000 Menschen sind durch den Militärangriff vertrieben worden. (picture alliance / Sipa USA / JNA PRESS)
    Unter ihnen seien viele Kinder und ältere Personen, erklärte die Stadtverwaltung Hebrons. Zudem würden hunderte Menschen am Verlassen ihrer Häuser gehindert. Laut einem Bericht der palästinensischen Nachrichtenagentur Wafa begannen Hilfslieferungen aus anderen Teilen des Westjordanlandes für die Binnenflüchtlinge.
    Die israelische Militäroperation in und um Hebron ist die Reaktion auf einen Schusswaffenangriff zweier Terroristen auf israelische Soldaten mit zwei Toten am vergangenen Freitag. Der Einsatz soll mehrere Tage dauern.
    Diese Nachricht wurde am 26.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.