
Laut Medienberichten kamen dazu am Abend in Berlin Bundeskanzler Merz, Kanzleramtschefin Warken, Gesundheitsminister Linnemann und Vertreter des Finanzministeriums zusammen. Inhalte sind bislang nicht bekannt.
Laut den Worten Linnemanns geht es noch um letzte Finanzfragen. Er habe entschieden, dass es für die vier Millionen pflegenden Angehörigen keine zusätzlichen Belastungen geben werde. Nun werde um eine Gegenfinanzierung gerungen, sagte der CDU-Politiker in der ARD. Zahlreiche hochrangige SPD-Politiker hatten am Wochenende betont, die Strukturen müssten reformiert werden. Es dürfe nicht darum gehen, Leistungen zu kürzen und Belastungen zu erhöhen.
Ziel der Reform ist vor allem, Beitragserhöhungen zu verhindern. Die Pflegekassen warnen vor einem Defizit von zehn Milliarden Euro bis Ende des kommenden Jahres.
Diese Nachricht wurde am 29.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
