
Der 19-jährige Patient hatte die genetisch bedingte Bluterkrankung Beta-Thalassämie und war daher auf Bluttransfusionen angewiesen. Nach der Behandlung mit der neuen Methode sei der Patient nun nicht mehr davon abhängig, teilte das Universitätsklinikum mit. Mit der Methode können Gene in Knochenmark-Stammzellen der Patienten so verändert werden, dass sie wieder funktionierendes Hämoglobin produzieren. Die Entwicklerinnen der Methode, Emmanuelle Charpentier und Jennifer Doudna, hatten dafür 2020 den Nobelpreis erhalten.
Diese Nachricht wurde am 07.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
