Rot-Grün-Rot
Berlins CDU-Landeschef Evers nennt Sondierungspapier "Kapitulationserklärung" vor "radikaler, in Teilen antisemitischer Linkspartei"

Nach der Einigung von SPD, Grünen und Linken in Berlin kritisiert CDU-Landeschef Evers das Sondierungspapier der drei Parteien. Es sei vor allem "eine Kapitulationserklärung von SPD und Grünen vor einer radikalen, in Teilen antisemitischen Linkspartei".

    Marienkirche in Berlin: Stefan Evers kommt zur Gedenkveranstaltung nach CSD-Amokfahrt.
    Der CDU-Spitzenkandidat für die Berlin-Wahl, Stefan Evers (picture alliance/dts-Agentur/dts Nachrichtenagentur GmbH)
    Das Papier sei trotz der bundesweiten Widerstände in den eigenen Reihen unterschrieben worden. Evers sprach von einem "Dammbruch, der das politische Koordinatensystem in Deutschland zugunsten der Extreme verschiebt".
    Die Linke setze sich als Wahlsiegerin mit ihren zentralen Forderungen durch, "allen voran bei der Vergesellschaftung von Wohnungen, für die Milliarden ausgegeben werden sollen, ohne dass dadurch eine einzige neue Wohnung entsteht". Berlin fehlten Hunderttausende Wohnungen, so der Berliner CDU-Landeschef. Doch statt neue zu bauen, würden Investoren abgeschreckt.
    Diese Nachricht wurde am 18.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.