Vor Abgeordnetenhauswahl
Berlins CDU-Spitzenkandidat Evers will mehr KI-basierte Videoüberwachung

Der CDU-Spitzenkandidat für die Berliner Abgeordnetenhauswahl am 20. September, Evers, fordert mehr Videoüberwachung zur Bekämpfung der Kriminalität.

    Plakat der CDU im Wahlkampf zur Abgeordnetenhauswahl in Berlin. Abgebildet ist Spitzenkandidat Evers mit dem Slogan "Ich bin konservativ. Und das ist auch gut so". Im Hintergrund ein Plakat der SPD, das auf die CDU-Werbung reagiert.
    Videoüberwachung ist ein Thema im Wahlkampf in Berlin. (dpa / Sebastian Gollnow)
    Evers sagte der Deutschen Presse-Agentur, das von der schwarz-roten Koalition verschärfte Polizeirecht ermögliche diese unter Einsatz Künstlicher Intelligenz an Orten mit viel Kriminalität. Dies werde am Kriminalitätsschwerpunkt Kottbusser Tor auch getestet. Die moderne Technik erlaube der Polizei, Gefährdungssituationen frühzeitig zu erkennen und Polizisten darauf aufmerksam zu machen, bevor Straftaten überhaupt passierten. 
    Im Berliner Wahlkampf ist das Thema Videoüberwachung umstritten. Die AfD fordert diese vollständig in allen Brennpunktbereichen. Die Linke äußert sich in ihrem Wahlprogramm dagegen kritisch. Die Grünen fordern statt flächendeckender Videoüberwachung einen Ausbau nur dort, wo sie tatsächlich helfen könne, kritische Infrastrukturen zu schützen.
    Diese Nachricht wurde am 23.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.