Volkswagen
Besitzer müssen nach Rückruf teils zweimal in die Werkstatt

Der Volkswagen-Konzern muss einen groß angelegten Fahrzeugrückruf wegen eines Ersatzteilengpasses teilweise mit einer Übergangslösung umsetzen.

    Markenhochhaus des Volkswagenwerks Wolfsburg
    Wegen möglicher Korrosion an einer Lenkungsschraube ruft der Volkswagen-Konzern zahlreiche Fahrzeuge in die Werkstätten zurück. (Archivbild) (picture alliance / Daniel Kalker)
    Nach Medienberichten steht eine für die Reparatur der Lenkung benötigte Schraube nicht in ausreichender Menge zur Verfügung. Laut einer internen Werkstattmitteilung zur Ersatzteilversorgung, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt, dürfen Werkstätten deshalb ersatzweise eine andere Schraube einbauen. Die betroffenen Fahrzeuge müssten später erneut einbestellt werden, heißt es. Ein VW-Sprecher bezeichnete das Vorgehen als sinnvoll.
    Grund für den Rückruf ist eine Befestigungsschraube an der Lenkung, die unter bestimmten Umwelteinflüssen korrodieren kann. In Einzelfällen könnte dadurch die Funktion der Lenkung beeinträchtigt werden. Nach Angaben des Kraftfahrt-Bundesamtes sind in Deutschland mindestens 950.000 Fahrzeuge der Marken VW, Audi und Seat betroffen. Weltweit geht der Konzern von rund 2,1 Millionen Fahrzeugen aus.
    Diese Nachricht wurde am 26.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.