Nach PISA-Schock
Bessere Startchancen für Kleinkinder in Kitas: Bundestag berät über Maßnahmen für mehr Schulerfolge

Der Bundestag hat in erster Lesung über eine Maßnahme beraten, die für mehr Schulerfolge sorgen soll.

    Zwei Kinder spielen draussen in einem Sandkasten in Berlin. (Symbolbild)
    "Dass die Leistungen der Schüler immer weiter absinken und immer weniger Kinder die Mindeststandards erreichen, hat seinen Grund in den frühkindlichen Jahren." (Getty Images / Sean Gallup)
    Ziel ist es, die Bildung von Kindergartenkindern zu verbessern und zwar unabhängig vom sozialen Status ihrer Eltern. Das sogenannte Startchancen- und Qualitätsentwicklungsgesetz legt den Schwerpunkt auf die Erhebung von Daten. Dabei geht es um die Feststellung des Sprach- und Entwicklungsstands von Vierjährigen. Darauf soll dann bei Bedarf eine gezielte zusätzliche Förderung aufbauen. Das Vorhaben hat durch die historisch schlechten Ergebnisse Deutschlands bei der jüngsten PISA-Bildungsstudie zusätzlich Dynamik erhalten.
    Bundesbildungsministerin Prien betonte, dass die Leistungen der Schüler immer weiter absinken würden und immer weniger Kinder die Mindeststandards erreichten, habe seinen Grund in den frühkindlichen Jahren. Da seien die Familien gefordert, aber vor allem auch die Kita. Nötig seien trotz des föderalen Systems und der großen Bandbreite an Kita-Trägern einheitliche Standards zur Sprachförderung, zur Entwicklungsförderung. Bildungspolitik ist in Deutschland grundsätzlich Ländersache
    Diese Nachricht wurde am 09.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.