Planeta-Preis
Bestsellerautorin Isabel Allende erhält hochdotierte Auszeichnung

Die chilenische Autorin Isabel Allende hat für ihren neuen Roman "Die Stunde vor der Morgendämmerung" den diesjährigen Planeta-Preis erhalten. Der Roman, der erst Anfang des nächsten Monats in die Buchhandlungen kommen soll, knüpft an ihren Debütroman von 1982 "Das Geisterhaus" an.

    Isabel Allende steht bei der Verleihung des 75. Planeta-Preises 2026 hinter einem Rednerpult.
    Isabel Allende erhält den 75.Planeta-Preis 2026. (picture alliance / abaca / Europa Press / ABACA)
    "Das Geisterhaus" erzählt die fiktive Geschichte einer wohlhabenden Familie in einem lateinamerikanischen Land, das als Chile wiedererkennbar ist. Der Roman wird dem magischen Realismus zugeordnet. In dem neuen Roman kehrt eine der Hauptfiguren aus "Das Geisterhaus", Alba Trueba, nach Folter unter Augusto Pinochets Diktatur in ihr Elternhaus zurück und wird dort zur Chronistin einer turbulenten Ära. Wann der Roman auf Deutsch erscheinen wird, war zunächst nicht bekannt.
    Mit einer Gesamtauflage von weltweit mehr als 80 Millionen Exemplaren gilt Allende als die erfolgreichste lebende spanischsprachige Autorin der Gegenwart. Der Preis wurde der 84-Jährigen vom spanischen König Felipe VI. bei einer Gala in Barcelona überreicht. Die Auszeichnung ist mit einer Million Euro dotiert.
    Diese Nachricht wurde am 16.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.