Atommüll
BGE grenzt mögliche Endlagerstandorte weiter ein

Die Endlagersuche für hochradioaktive Abfälle in Deutschland ist deutlich eingegrenzt worden.

    In einer Lagerhalle stehen hochradioaktive gelbe Castor-Behälter, die aus Atomkraftwerken in Ahaus zwischengelagert werden.
    Fünf Bundesländer fallen aus der Endlagersuche heraus. (picture alliance / dpa / Guido Kirchner)
    Die zuständige Bundesgesellschaft für Endlagerung, BGE, teilte mit, dass inzwischen weniger als fünf Prozent der deutschen Landesfläche weiter untersucht werden. 2025 waren es noch etwa 25 Prozent. Nicht mehr Teil der laufenden Suche sind Rheinland-Pfalz, Hessen, Berlin, Sachsen und das Saarland. Nach Angaben der BGE werden derzeit noch 36 Teilgebiete näher untersucht.
    Bis Ende kommenden Jahres will die Gesellschaft dem Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung Standortregionen für die oberirdische Erkundung vorschlagen. Über das weitere Verfahren entscheidet anschließend der Gesetzgeber.
    Bis spätestens 2050 soll ein Lager für rund 27.000 Kubikmeter hoch radioaktiven Atommüll gefunden werden.
    Diese Nachricht wurde am 27.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.