
Der Digitalverband Bitkom erwartet, dass die Ausgaben in diesem Jahr auf gut 14 Milliarden Euro steigen werden. Auch für 2027 wird mit einem Zuwachs gerechnet. Grundlage der Prognose sind Daten eines Marktforschungsinstituts.
Besonders stark wachsen die Investitionen in Sicherheitssoftware. Dazu zählen Programme zum Schutz von Endgeräten, für das Zugriffsmanagement oder zur Erkennung digitaler Angriffe. Hintergrund sind die hohen Schäden durch Datendiebstahl, Spionage und Sabotage. Nach einer Untersuchung von Bitkom belaufen sie sich auf mindestens 211 Milliarden Euro pro Jahr. Rund drei Viertel davon gehen demnach auf Cyberangriffe zurück.
Gleichzeitig sieht der Verband Nachholbedarf bei vielen Unternehmen. Derzeit fließen im Durchschnitt 18 Prozent der IT-Budgets in Sicherheitsmaßnahmen. Das vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik, kurz BSI, empfohlene Niveau liegt bei 20 Prozent.
Diese Nachricht wurde am 28.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
