Sie kritisieren die geplante Reform der Notfallversorgung, über die der Bundestag diese Woche entscheiden soll. Unter anderem Vertreter der ADAC-Luftrettung, des Arbeiter-Samariter-Bunds, des Deutschen Feuerwehrverbands sowie der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft, des Deutschen Roten Kreuzes, der Johanniter- und der Malteser-Hilfsdienste wollen ihre Forderungen an Bundesgesundheitsminister Linnemann (CDU) übergeben. Sie befürchten massive Qualitätsverluste mit unkalkulierbaren Folgen für die Notfallpatienten und eine Gefährdung des Katastrophenschutzes, etwa bei Hochwasser oder Stromausfällen. Kritisiert wird vor allem eine strukturelle Unterfinanzierung und fehlendes Mitspracherecht.
Union und SPD wollen mit einer Neustrukturierung der Notfallversorgung eine wirtschaftliche Neuregelung, um Patienten in Akut- und Notfällen effektiver zu versorgen. Notdienst, Notaufnahmen und Rettungsdienste müssten besser aufeinander abgestimmt werden. Der Bundestag befasst sich am Donnerstag mit dem Gesetzentwurf.
Diese Nachricht wurde am 13.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
