
Unter dem Motto "Notfallversorgung sichern - Finanzierung verlässlich. Mitsprache verbindlich" versammelten sich Vertreter mit Rettungshubschraubern und -wagen vor dem Brandenburger Tor in Berlin. Beteiligt waren unter anderem Vertreter der ADAC-Luftrettung, des Arbeiter-Samariter-Bunds, des Deutschen Feuerwehrverbands sowie der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft, des Deutschen Roten Kreuzes, der Johanniter- und der Malteser-Hilfsdienste. Sie übergaben ihre Forderungen an Bundesgesundheitsminister Linnemann (CDU).
Die Organisationen befürchten massive Qualitätsverluste mit unkalkulierbaren Folgen für die Notfallpatienten und eine Gefährdung des Katastrophenschutzes, etwa bei Hochwasser oder Stromausfällen. Kritisiert wird vor allem eine strukturelle Unterfinanzierung und fehlendes Mitspracherecht.
Union und SPD wollen mit einer Neustrukturierung der Notfallversorgung eine wirtschaftliche Neuregelung, um Patienten in Akut- und Notfällen effektiver zu versorgen. Notdienst, Notaufnahmen und Rettungsdienste müssten besser aufeinander abgestimmt werden. Der Bundestag befasst sich am Donnerstag mit dem Gesetzentwurf.
Diese Nachricht wurde am 14.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
