
Der Landtag stimmte für einen Antrag der Koalitionsfraktionen von SPD und CDU, bis Mitte nächsten Jahres ein entsprechendes Gesetz auszuarbeiten. Es sollen geeignete Gebiete für eine dauerhafte CO2-Speicherung gesucht und zugleich höchste Anforderungen an Sicherheit, Umwelt- und Grundwasserschutz gestellt werden.
Wirtschaftsministerin Klement betonte, es gehe nicht um einen Freifahrtschein für eine Technologie, sondern darum, die Möglichkeit ernsthaft zu prüfen. Geplant ist ein Einsatz vor allem in der Stahl- und Zementindustrie, wo während des Produktionsprozesses viel CO2 entsteht. Die unterirdische Speicherung des Kohlendioxids könnte dann ein Beitrag zum Klimaschutz sein, hieß es in Potsdam.
Die Industrie- und Handelskammer sprach sich für das Vorhaben aus. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland warnte vor Risiken, etwa möglichen Lecks oder einer Gefährdung des Grundwassers.
Diese Nachricht wurde am 15.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
