Europa müsse in diesen turbulenten geopolitischen Zeiten souveräner werden und mehr in innovative Technologien und Sicherheit investieren, sagte Brantner im Deutschlandfunk. Dies sei eben nicht kostenlos. Ähnlich äußerte sich der EVP-Fraktionsvorsitzende im Europäischen Parlament, Weber. Man könne keine neuen Aufgaben übernehmen, etwa beim Grenzschutz und bei der Verteidigung, und gleichzeitig Gelder kürzen. Es brauche möglichst bald eine Einigung, um die Handlungsfähigkeit Europas zu gewährleisten, betonte der CSU-Politiker im ZDF.
Der aktuelle Haushaltsentwurf für 2028 bis 2034 sieht einen deutlich höheren Etat als in früheren Jahren vor. Dabei könnte der deutsche Beitrag von bislang 32 auf 58 Milliarden Euro steigen. Noch liegen die Mitgliedsstaaten, die heute in Brüssel zusammenkommen, mit ihren Positionen weit auseinander. Neben Deutschland fordern auch Österreich, die Niederlande und Schweden Kürzungen im Entwurf, während etwa Frankreich auf höheren Ausgaben beharrt.
Diese Nachricht wurde am 15.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
