Lateinamerika
Brasilianischer Präsidentschaftsbewerber Bolsonaro erhält Unterstützung von ehemaligen Konkurrenten

Vor der Stichwahl um das Präsidentenamt in Brasilien hat sich der rechtsgerichtete Kandidat Bolsonaro die Unterstützung zweier ehemaliger Konkurrenten gesichert.

    Handtücher mit den Porträts der Kandidaten für die Präsidentschaftswahl in Brasilien am 4. Oktober 2026 - Luiz Ignácio Lula da Silva und Flávio Bolsonaro hängen auf einer Leine.
    Der rechtsgerichtete Präsidentschaftsbewerber Flávio Bolsonaro (Mitte) will den linken Amtsinhaber Lula da Silva (re.) an der Spitze des brasilianischen Staates ablösen. (AFP / SERGIO LIMA)
    Ronaldo Caiado und Romeu Zema hatten in der ersten Runde am vergangenen Sonntag zusammen knapp 2,5 Prozent der Stimmen erhalten. Sie wollen nun dafür werben, dass Bolsonaro die Stichwahl in zwei Wochen gewinnt. Aus dem ersten Wahlgang war er als Sieger hervorgegangen - mit einem Vorsprung von knapp drei Prozentpunkten vor dem amtierenden linksgerichteten Präsidenten Lula da Silva.
    Sollte sich Bolsonaro auch in der Stichwahl durchsetzen, bekäme ein weiteres Land in Lateinamerika eine rechte Regierung - neben Kolumbien, Peru und Chile.
    Diese Nachricht wurde am 06.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.