
Der drittplatzierte der ersten Wahlrunde, Cury, betonte allerdings, seine Unterstützung sei kein Blanko-Scheck. Cury hatte sich im Wahlkampf als Kandidat der Mitte präsentiert. Bolsonaro sicherte sich bereits die Unterstützung zweier ehemaliger Konkurrenten. Wie die Nachrichtenagentur AFP schreibt, sieht eine aktuelle Umfrage in Brasilien Bolsonaro vor dem linksgerichteten Präsidenten Lula. Dieser erklärte, er kümmere sich nicht um Umfragen. Er habe noch mehr als zwei Wochen Zeit, um mehr Stimmen als sein Herausforderer zu erhalten. Lula setzt dabei vor allem auf die mehr als 20 Prozent der Wahlberechtigten, die in der ersten Runde nicht an der Abstimmung teilgenommen hatten.
Aus dem ersten Wahlgang war Flávio Bolsonaro als Sieger hervorgegangen. Der Senator ist der Sohn des früheren Präsidenten Jair Bolsonaro.
Diese Nachricht wurde am 09.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
