
Damit soll die Wochenarbeitszeit in Lateinamerikas größter Volkswirtschaft von 44 auf 40 Stunden gesenkt werden, ohne dass es zu Gehaltskürzungen kommt. In einigen Branchen, wie im Einzelhandel, sind Mitarbeiter bisher verpflichtet, sechs Tage pro Woche zu arbeiten.
Die Verfassungsänderung wurde in der Abstimmung von allen politischen Lagern unterstützt - insbesondere aber von Präsident Lula da Silva, der sich davon offenbar einen Vorteil in der Stichwahl um das Präsidentenamt gegen seinen Kontrahenten Flávio Bolsonaro erhofft.
Die brasilianische Regierung schätzt, dass die neuen Regelungen mehr als 37 Millionen Arbeitnehmern zugute kommen.
Diese Nachricht wurde am 15.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
