
Bis 2031 sollen fast 1,4 Milliarden Euro ausgegeben werden, um den See- und den Flughafen militärtauglich zu machen. Das ist die größte Investition hier, sagte Verteidigungsminister Pistorius (SPD) bei der Unterzeichnung einer Absichtserklärung im Rathaus. Es gehe darum, im Ernstfall sowohl deutsche als auch NATO-Soldaten über Bremen und Bremerhaven verlegen zu können. Gegebenenfalls müssten Zehntausende Soldaten auf dem Weg an die Ostflanke hier versorgt werden. Daher werde man Hafen, Brücken, Straßen und Verkehrsanbindungen ausbauen. Bremens Bürgermeister, Bovenschulte, ebenfalls SPD, versprach, alles zu tun, um die vereinbarten Maßnahmen so schnell wie möglich umzusetzen. Zu der geplanten Milliarden-Investition will der Bremer Senat mehr als 200 Millionen Euro beisteuern.
Nach Informationen der Deutschen Presseagentur soll zudem im ostfriesischen Emden der zweite Marinehafen an der Nordseeküste entstehen - mit Liegeplätzen für sieben Fregatten, zehn Minensucher und zehn Schlepper. Bislang ist Wilhelmshaven der einzige deutsche Marinehafen an der Nordsee.
Diese Nachricht wurde am 30.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
