Verteidigungspolitik
Bremerhaven wird NATO-Drehscheibe

Bremen und Bremerhaven sollen zur NATO-Drehscheibe ausgebaut werden.

    Boris Pistorius (SPD), Bundesverteidigungsminister, unterzeichnet in Bremen die Absichtserklärung zum Deployment Hub. Er sitzt an einem Tisch und lächelt in die Kamera.
    Boris Pistorius (SPD), Bundesverteidigungsminister, unterzeichnet die Absichtserklärung zum "Deployment Hub". (picture alliance / dpa / Sina Schuldt)
    Darauf verständigten sich der Bund, die Bundeswehr und das Land Bremen nach monatelangen Verhandlungen. Der Bund steckt rund 1,35 Milliarden Euro in den sogenannten "Deployment Hub". Der Bremer Senat beteiligt sich mit 200 Millionen Euro, weitere Gelder kommen von Privatinvestoren. Die Mittel sind für die Modernisierung und den Ausbau der Infrastruktur vorgesehen. Auch der Flughafen Bremen soll profitieren. Die Arbeiten sollen bis 2031 abgeschlossen sein.
    Verteidigungsminister Pistorius sagte, der Standort sei im Ernstfall entscheidend für die Verteidigung. Zehntausende Soldaten brauchten Unterkunft und Verpflegung. Maschinen und Geräte müssen gewartet und betrieben werden. Was an militärischem Material von NATO-Verbündeten im Hafen ankomme, müsse dann über Brücken, Straßen und Schienen weitertransportiert werden.
     
    Diese Nachricht wurde am 29.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.