Antrittsbesuch
Britisch-Deutscher Freundschaftsvertrag in Kraft gesetzt

Mehr als sechs Jahre nach dem Brexit haben Deutschland und Großbritannien einen Freundschaftsvertrag in Kraft gesetzt.

    Berlin: Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) steht neben Andy Burnham, Premierminister von Großbritannien, beim Statement nach dem Vier-Augen Gespräch zur Inkraftsetzung des deutsch-britischen Freundschaftsvertrags.
    Kanzler Merz empfängt Großbritanniens Premier Burnham. (Michael Kappeler / dpa)
    Bundeskanzler Merz und der britische Premierminister Burnham tauschten im Kanzleramt die Ratifizierungsurkunden aus. Der sogenannte Kensington-Vertrag soll die Zusammenarbeit in der Verteidigungs- und Wirtschaftspolitik, bei der Eindämmung irregulärer Migration und der Bekämpfung der grenzüberschreitenden Kriminalität vertiefen. Geplant sind außerdem Reiseerleichterungen wie Visafreiheit für Klassenfahrten sowie eine direkte Bahnverbindung zwischen Deutschland und Großbritannien.
    Merz sprach von einem historischen Tag. Er hob vor allem die Neuregelungen für Schüler und Studenten hervor. Die junge Generation merke, wie sehr man als Europäer zusammenarbeite und zusammengehöre. Burnham erklärte, Deutschland sei einer der engsten Partner Großbritanniens. Der Kensington-Vertrag werde die Sicherheit in Europa verbessern, die Wirtschaften beider Länder wachsen lassen und den Lebensstandard der Bevölkerung erhöhen.
    Diese Nachricht wurde am 08.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.