
Bundeskanzler Merz und der britische Premierminister Burnham tauschten im Kanzleramt die Ratifizierungsurkunden aus. Der sogenannte Kensington-Vertrag soll die Zusammenarbeit in der Verteidigungs- und Wirtschaftspolitik, bei der Eindämmung irregulärer Migration und der Bekämpfung der grenzüberschreitenden Kriminalität vertiefen. Geplant sind außerdem Reiseerleichterungen wie Visafreiheit für Klassenfahrten sowie eine direkte Bahnverbindung zwischen Deutschland und Großbritannien.
Merz sprach von einem historischen Tag. Er hob vor allem die Neuregelungen für Schüler und Studenten hervor. Die junge Generation merke, wie sehr man als Europäer zusammenarbeite und zusammengehöre. Burnham erklärte, Deutschland sei einer der engsten Partner Großbritanniens. Der Kensington-Vertrag werde die Sicherheit in Europa verbessern, die Wirtschaften beider Länder wachsen lassen und den Lebensstandard der Bevölkerung erhöhen.
Diese Nachricht wurde am 08.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
